Lukas und Anna lassen ihre gesegneten Taufkerzen einschmelzen und daraus ihre gemeinsame Hochzeitskerze anfertigen

Aus zwei Taufkerzen wird eine Hochzeitskerze – eine ganz besondere Geschichte

Zwei Taufkerzen – zwei Lebensgeschichten

Viele Jahre standen die Taufkerzen von Lukas und Anna gut verwahrt bei ihren Familien. Beide Kerzen waren bei ihrer Taufe gesegnet worden und begleiteten damit symbolisch den Beginn ihres Lebensweges. Als Lukas und Anna sich viele Jahre später kennenlernten und schließlich ihre Hochzeit planten, entstand eine besondere Idee: Warum sollten diese beiden persönlichen Erinnerungsstücke einfach weiter im Schrank liegen? Ihre Taufkerzen sollten noch einmal eine ganz neue Bedeutung bekommen und Teil ihres gemeinsamen Lebens werden.

Aus zwei Kerzen wird ein gemeinsames Licht

Statt für die Hochzeit einfach eine neue Kerze auszuwählen, brachten Lukas und Anna ihre beiden alten Taufkerzen zu uns in die LH-Kerzenmanufaktur. Ihr Wunsch: Aus dem Wachs beider gesegneten Kerzen sollte eine neue, gemeinsame Hochzeitskerze entstehen. Das Wachs wurde dafür behutsam vorbereitet, eingeschmolzen und zu einem neuen Kerzenkörper gegossen, den wir anschließend individuell für die beiden verzierten. So wurde aus zwei Kerzen, die einst am Anfang zweier Lebenswege standen, eine Hochzeitskerze für den Beginn ihres gemeinsamen Weges.

Die Geschichte von Anna und Lukas

Manche Kerzen werden gekauft, angezündet und irgendwann sind sie verschwunden. Andere Kerzen begleiten uns ein ganzes Leben. Eine Taufkerze gehört häufig zur zweiten Gruppe. Sie erinnert an einen Tag, an den wir uns selbst meist gar nicht erinnern können. Unsere Eltern haben sie für uns ausgesucht. Vielleicht haben Großeltern oder Paten sie geschenkt. Sie stand während unserer Taufe neben dem Taufbecken, wurde entzündet und in vielen Fällen im Rahmen der Taufe gesegnet.

Danach wurde sie sorgfältig eingepackt. Sie zog mit uns von Kinderzimmer zu Kinderzimmer, irgendwann in die erste eigene Wohnung und vielleicht Jahrzehnte später ins gemeinsame Zuhause. Und was geschieht dann mit ihr?

Wir erzählen die Geschichte von Anna und Lukas. Die beiden sind erfunden – ihre Geschichte steht beispielhaft für eine außergewöhnliche Möglichkeit, zwei alte Taufkerzen in eine ganz persönliche Hochzeitskerze zu verwandeln. Die handwerkliche Idee dahinter ist dagegen ganz real.

Zwei Taufen – zwei Kerzen – zwei Lebenswege

Anna und Lukas kannten sich damals natürlich noch nicht. Als Lukas getauft wurde, war er noch ein kleiner Junge auf dem Arm seiner Eltern. Zu seiner Taufe gehörte seine eigene Taufkerze. Seine Eltern hatten sie für ihn ausgesucht und seinen Namen und sein Taufdatum darauf anbringen lassen. Auch Anna bekam bei ihrer Taufe ihre eigene Kerze. Eine andere Familie, ein anderer Ort, ein anderer Tag. Auch ihre Eltern bewahrten die Kerze anschließend sorgfältig auf.

Für beide Familien waren diese Kerzen mehr als Dekoration. Sie erinnerten an die Taufe ihrer Kinder und an das Versprechen, sie auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Und beide Kerzen waren im Zusammenhang mit der Taufe gesegnet worden.

Anna bei der Taufe mit ihrer Taufkerze
Anna bei der Taufe mit ihrer Taufkerze

Jahr für Jahr wurden Anna und Lukas älter. Die Taufkerzen aber blieben.

Was macht man mit der Taufkerze, wenn man erwachsen ist? Diese Frage stellt sich vermutlich erstaunlich oft. Eine Taufkerze ist kein Gegenstand, den man einfach wegwerfen möchte. Besonders dann nicht, wenn sie mit Erinnerungen verbunden ist und bei der Taufe eine religiöse Bedeutung bekommen hat.

Also wird sie aufbewahrt. In einem Karton. In einer Schublade. Auf dem Dachboden. Vielleicht steht sie auch noch im Elternhaus. Manchmal kommt sie zur Kommunion oder Konfirmation wieder zum Vorschein. Danach verschwindet sie erneut für viele Jahre.

So war es auch bei Anna und Lukas. Jeder von ihnen hatte seine eigene Taufkerze. Zwei Kerzen, die über viele Jahre zwei vollkommen voneinander unabhängige Lebensgeschichten begleitet hatten. Bis sich diese beiden Geschichten irgendwann begegneten.

Anna und Lukas lernen sich kennen

Viele Jahre nach ihren Taufen sitzen Anna und Lukas einander zum ersten Mal länger gegenüber. Ein gemeinsames Essen. Ein langer Abend. Gespräche, bei denen irgendwann niemand mehr auf die Uhr schaut. Aus einem Treffen werden weitere. Aus zwei Menschen wird ein Paar.

Irgendwann folgt die gemeinsame Wohnung. Urlaube, Alltag, schöne Tage und schwierige Tage. Gemeinsame Pläne werden konkreter. Und schließlich fällt die Entscheidung zu heiraten. Damit beginnt die Suche nach all den Dingen, die zu ihrer Hochzeit gehören sollen. Ein Termin muss gefunden werden. Ein Ort. Kleidung, Ringe, Blumen und natürlich all die vielen kleinen Dinge, die einen Hochzeitstag persönlich machen.

Dabei taucht eine Frage auf, die viel schwieriger ist, als sie zunächst klingt: Welche persönliche Bedeutung kann eine Hochzeitskerze haben?

Wie kann man eine Hochzeitskerze besonders persönlich gestalten? Natürlich kann eine Hochzeitskerze die Namen des Brautpaares und das Hochzeitsdatum tragen. Sie kann mit Ringen, Herzen, einem Lebensbaum, Blumen oder einem Kreuz gestaltet werden. Farben können zur Hochzeit passen und persönliche Symbole können aufgenommen werden.

Doch Anna und Lukas wollten mehr. Ihre Hochzeitskerze sollte nicht erst am Hochzeitstag mit ihrer gemeinsamen Geschichte beginnen. Sie sollte etwas mitbringen. Etwas aus der Zeit, bevor es „Anna und Lukas“ überhaupt gab.

Und bei einem Besuch ihrer Eltern kamen schließlich zwei alte Kerzen zum Vorschein. Annas Taufkerze. Und Lukas' Taufkerze.

Kann man Erinnerungsstücke aus der Kindheit in die Hochzeit einbeziehen? Plötzlich war die Idee da. Beide hielten eine Kerze in den Händen, die sie seit ihrer Kindheit begleitet hatte.

Auf der einen stand Anna. Auf der anderen Lukas. Beide Kerzen gehörten zu einem der ersten wichtigen Feste ihres Lebens. Ihre Eltern hatten sie aufgehoben. Sie waren Erinnerungsstücke an ihre Familien und an ihre Taufe. Und beide Kerzen waren gesegnet worden.

Gerade deshalb erschien es Anna und Lukas falsch, sie einfach irgendwann zu entsorgen. Gleichzeitig wollten sie die beiden alten Kerzen nicht nur für weitere Jahrzehnte in einem Karton aufbewahren. Könnte daraus etwas Neues entstehen?

Was kann man aus alten Taufkerzen zur Hochzeit machen? Die Antwort auf diese Frage führte schließlich zu einer ungewöhnlichen Idee: Warum sollte man für die Hochzeit eine vollkommen neue Kerze verwenden, wenn bereits zwei ganz besondere Kerzen vorhanden waren?

Eine Kerze von Anna. Eine Kerze von Lukas. Zwei Kerzen aus einer Zeit, in der noch niemand ahnen konnte, dass sich die Lebenswege dieser beiden Menschen irgendwann kreuzen würden. Ausgerechnet diese beiden Kerzen könnten nun zum Ausgangsmaterial für ihre gemeinsame Hochzeitskerze werden.

Die Symbolik war kaum zu übersehen: Zwei Menschen bringen etwas aus ihrer eigenen Geschichte mit. Nichts davon wird wichtiger als das andere. Beides kommt zusammen. Und daraus entsteht etwas Neues.

Kann man aus zwei Taufkerzen eine Hochzeitskerze machen? Ja – grundsätzlich kann genau das möglich sein. Und damit beginnt der handwerkliche Teil unserer Geschichte. Die beiden Taufkerzen kommen gemeinsam in der Kerzenmanufaktur an.

Noch liegen sie nebeneinander. Zwei einzelne Kerzenkörper. Wenn man sie betrachtet, sieht man zunächst nur Wachs. Für Anna und Lukas steckt darin aber wesentlich mehr. Es ist das Material ihrer beiden Taufkerzen.

Deshalb geht es bei dieser Arbeit nicht einfach darum, irgendein vorhandenes Wachs wiederzuverwenden. Es geht darum, aus zwei persönlichen Erinnerungsstücken ein neues gemeinsames Erinnerungsstück entstehen zu lassen.

Warum die gesegneten Taufkerzen für Anna und Lukas so wichtig waren

Gerade die Tatsache, dass ihre Taufkerzen im Zusammenhang mit ihrer Taufe gesegnet worden waren, spielte für Anna und Lukas bei ihrer Entscheidung eine wichtige Rolle. Sie betrachteten die Kerzen deshalb nicht als zwei alte Haushaltsgegenstände, die man irgendwann entsorgt. Sie gehörten zu ihrer jeweiligen Lebensgeschichte.

Lukas' Kerze erinnerte an seine Taufe und seine Familie. Annas Kerze erinnerte an ihre Taufe und ihre Familie. Nun wollten beide heiraten. Aus zwei Familien sollte eine neue Familie entstehen. Aus zwei bisher getrennten Lebenswegen sollte ein gemeinsamer werden. Genau diese Bedeutung wollten sie mit zur Hochzeit nehmen.

Dabei müssen wir keine theologische Behauptung aufstellen, dass ein Segen gewissermaßen physikalisch im Wachs gespeichert sei und durch das Einschmelzen weitergegeben werde. Darum geht es gar nicht. Entscheidend ist die Bedeutung, welche die beiden Menschen ihren Taufkerzen geben.

Die Kerzen waren bei ihrer Taufe dabei. Sie waren Teil dieses besonderen Moments. Ihre Eltern hatten sie jahrzehntelang für sie aufbewahrt. Und genau dieses Wachs sollte nun Teil ihrer Hochzeitskerze werden.

Kann man alte Taufkerzen einschmelzen und daraus eine neue Kerze gießen? Jetzt wird aus der Idee echtes Kerzenhandwerk. Die beiden langen Taufkerzen müssen zunächst so vorbereitet werden, dass ihr Wachs weiterverarbeitet werden kann. Dazu werden die Kerzen in kleinere Stücke geteilt.

Das sieht zunächst vielleicht etwas radikal aus. Denn jetzt gibt es kein Zurück mehr. Aus den beiden vertrauten Kerzen werden einzelne Wachsstücke. Doch genau darin liegt ein besonderer Moment der Geschichte: Die alten Kerzen müssen ihre bisherige Form verlieren, damit aus ihnen etwas Neues entstehen kann.

Die einzelnen Stücke werden anschließend für das Einschmelzen vorbereitet.

Kann das Wachs von zwei Taufkerzen für eine gemeinsame Hochzeitskerze verwendet werden? Genau das ist der Gedanke hinter dieser besonderen Hochzeitskerze. Die Wachsstücke von Anna und Lukas kommen zusammen in den Schmelztopf. Noch kann man einzelne Stücke erkennen. Dann beginnt das Wachs langsam zu schmelzen.

Die klaren Grenzen verschwinden. Irgendwann lässt sich nicht mehr sagen: Das hier war Annas Kerze. Und das dort war Lukas' Kerze. Im Topf befindet sich nun gemeinsames flüssiges Wachs.

Vielleicht ist dies der emotionalste Augenblick des gesamten Herstellungsprozesses. Aus Annas Kerze und Lukas' Kerze ist gemeinsames Wachs geworden. Aus zwei Erinnerungen kann nun etwas Neues entstehen.

Eine neue Form für einen gemeinsamen Lebensabschnitt

Während das Wachs vorbereitet wird, wartet bereits die Form für die neue Kerze. Sie ist zunächst vollkommen leer. In ihrer Mitte befindet sich lediglich der Docht. Noch erinnert nichts daran, wie die fertige Hochzeitskerze später aussehen wird.

Mehrere helle Wachskörper liegen auf einem Metalltablett neben einem Messer und Wachsspänen.
Vor dem Einschmelzen wurden die Kerzen in mehrere Abschnitte zerteilt.

Auch das passt erstaunlich gut zur Geschichte von Anna und Lukas. Das Material bringt seine Vergangenheit mit. Die Form bestimmt, was daraus in Zukunft entstehen kann.

Nun wird das geschmolzene Wachs der beiden Taufkerzen vorsichtig in die vorbereitete Form gegossen. Aus etwas Altem beginnt etwas Neues zu entstehen.

Was passiert mit unseren Taufkerzen, wenn daraus eine Hochzeitskerze hergestellt wird? Nach dem Eingießen braucht das Wachs vor allem eines: Zeit. Es muss abkühlen und fest werden.

Erst danach kann die neue Kerze aus ihrer Form genommen werden. Und plötzlich steht sie da. Ein neuer, heller Kerzenkörper.

Von den beiden ursprünglichen Taufkerzen ist äußerlich nichts mehr zu erkennen. Und doch sind sie beide darin enthalten. Das Material, das vorher zwei getrennte Kerzen bildete, ist nun zu einem einzigen Kerzenkörper geworden. Damit ist die eigentliche Verwandlung abgeschlossen.

Aber eine Hochzeitskerze ist daraus noch nicht geworden.

Aus dem neuen Rohling entsteht die Hochzeitskerze

2 Taufkerzen im Schmelztopf
Jetzt wird es ernst. Die Segmente der beiden Taufkerzen im Schmelztopf.
Goldgelbes flüssiges Wachs in einem Metallschmelztopf
Im Schmelztopf wird das Wachs für den neuen Kerzenkörper verflüssigt.
Transparente Kerzenform mit zentralem Docht auf einem Holztisch
In der vorbereiteten Form kann aus dem Wachs zweier Taufkerzen ein neuer Kerzenrohling entstehen.
Helle Kerze mit Docht in einer transparenten Form auf einem Metalltablett
Die neue Hochzeitskerze reift langsam in der Form

Jetzt beginnt die Gestaltung. Der neue Kerzenkörper wird von Hand verziert. Die Namen des Brautpaares kommen auf die Kerze. Das Hochzeitsdatum wird ergänzt. Ringe symbolisieren das Versprechen, das Anna und Lukas einander geben werden. Schritt für Schritt bekommt die zunächst vollkommen schlichte Kerze ihr endgültiges Aussehen.

Und genau hier unterscheidet sie sich von einer gewöhnlichen personalisierten Hochzeitskerze. Ihre eigentliche Besonderheit sieht man nämlich nicht. Sie steckt im Inneren. Diese Kerze besteht nicht einfach aus irgendeinem Wachs. In ihr stecken die beiden Taufkerzen von Anna und Lukas.

Wo kann man aus zwei Taufkerzen eine individuelle Hochzeitskerze anfertigen lassen? Genau diese Frage führt zu uns in die LH-Kerzenmanufaktur in Lüdinghausen. Ob und wie sich vorhandene Taufkerzen für eine solche Hochzeitskerze verwenden lassen, sollte man sich im konkreten Fall ansehen. Kerzen können aus unterschiedlichen Wachsmischungen bestehen, verschiedene Größen haben und sich in ihrem Zustand unterscheiden. Deshalb ist es sinnvoll, zunächst miteinander darüber zu sprechen.

Am einfachsten ist es natürlich, die Taufkerzen mit in unsere Manufaktur zu bringen. Dann können wir uns die Kerzen gemeinsam ansehen und besprechen, welche Möglichkeiten bestehen und wie die spätere Hochzeitskerze gestaltet werden könnte.

Wer weiter entfernt wohnt, kann zunächst online Kontakt zu uns aufnehmen und uns Fotos und Informationen zu den vorhandenen Taufkerzen schicken.

Und dann kommt der Hochzeitstag

Helle Hochzeitskerze mit den Namen Anna und Lukas, ineinandergreifenden Ringen und Hochzeitsdatum
Die aus den beiden Taufkerze entstandene Hochzeitskerze fertig verziert

Viele Jahre zuvor hatten zwei Elternpaare jeweils eine Kerze für ihr Kind ausgesucht. Niemand wusste damals, wohin die Lebenswege von Anna und Lukas einmal führen würden. Jede Kerze begleitete zunächst ihren eigenen Weg. Dann begegneten sich diese Wege.

Und am Hochzeitstag steht vor Anna und Lukas nur noch eine Kerze. Ihre gemeinsame Hochzeitskerze.

Wenn sie an diesem Tag zum ersten Mal angezündet wird, beginnt deshalb nicht einfach eine neue Kerze zu brennen. Sie erzählt eine Geschichte. Von zwei Taufen. Von zwei Familien. Von zwei Kindern, die erwachsen wurden. Von zwei Menschen, die sich fanden. Und von zwei Kerzen, aus denen eine geworden ist.

Aus zwei Lebenswegen wird ein gemeinsamer. Aus zwei Taufkerzen wird eine Hochzeitskerze. Und aus zwei Lichtern wird ein gemeinsames Licht.

Zusammenfassung: Eine Hochzeitskerze, deren Geschichte schon bei der Taufe beginnt

Eine persönliche Hochzeitskerze muss nicht erst am Hochzeitstag ihre Geschichte beginnen. Wer seine alte Taufkerze noch besitzt, hält möglicherweise ein Erinnerungsstück in den Händen, das sich in eine vollkommen neue Form bringen lässt.

Bei Anna und Lukas standen am Anfang zwei Taufkerzen. Beide waren mit der Kindheit, der Familie und der eigenen Taufe verbunden. Für die beiden spielte außerdem eine wichtige Rolle, dass ihre Kerzen im Zusammenhang mit ihrer Taufe gesegnet worden waren. Deshalb wollten sie die Kerzen weder wegwerfen noch einfach weiterhin in einem Karton aufbewahren. Sie entschieden sich für einen anderen Weg.

Die beiden Taufkerzen wurden vorbereitet, zerteilt und gemeinsam eingeschmolzen. Das Wachs wurde in eine neue Kerzenform gegossen. Nach dem Abkühlen und Entformen entstand daraus ein neuer Kerzenrohling, der anschließend von Hand zu ihrer persönlichen Hochzeitskerze gestaltet wurde. So wurde aus zwei Erinnerungsstücken ein neues.

Und die Symbolik dahinter könnte kaum besser zu einer Hochzeit passen: Zwei Menschen bringen ihre eigene Geschichte mit. Beide Geschichten bleiben Teil des Ganzen. Und gemeinsam beginnt etwas Neues.

Vielleicht liegen auch Ihre Taufkerzen seit vielen Jahren in einer Schublade oder einem Karton. Vielleicht wurden auch sie zur Taufe gesegnet. Vielleicht haben Ihre Eltern sie all die Jahre für Sie aufgehoben. Und vielleicht möchten Sie daraus etwas entstehen lassen, das Sie in Ihren nächsten gemeinsamen Lebensabschnitt begleitet.

Dann besuchen Sie uns in der LH-Kerzenmanufaktur in Lüdinghausen und bringen Sie Ihre Taufkerzen gerne mit. Wir schauen uns gemeinsam an, was daraus entstehen kann und wie Ihre persönliche Hochzeitskerze gestaltet werden könnte.

Sie wohnen nicht in der Nähe? Dann können Sie online Kontakt mit uns aufnehmen und uns zunächst Fotos Ihrer Taufkerzen schicken.

Denn manchmal beginnt die Geschichte einer Hochzeitskerze nicht wenige Wochen vor der Hochzeit. Manchmal beginnt sie schon bei der Taufe.

Häufige Fragen zu einer Hochzeitskerze aus unseren Taufkerzen

Unsere Taufkerzen erinnern an den Anfang unserer Lebenswege. Doch wie können sie Teil unserer Hochzeit werden? Diese Fragen beschäftigen Paare, die ihre persönlichen Erinnerungsstücke zu einem gemeinsamen Licht verbinden möchten – so wie Anna und Lukas in unserer beispielhaften Geschichte.

Wie können wir unsere beiden Lebensgeschichten in einer Hochzeitskerze verbinden?

Eine besondere Möglichkeit ist, das Wachs Ihrer beiden Taufkerzen für eine neue gemeinsame Hochzeitskerze zu verwenden. Jede Taufkerze bringt ihre eigene Geschichte mit. Werden beide gemeinsam eingeschmolzen und neu gegossen, entsteht daraus ein Kerzenkörper für den Beginn Ihres gemeinsamen Lebensabschnitts.

Was können wir aus unseren alten Taufkerzen machen, statt sie weiter im Schrank aufzubewahren?

Sie können prüfen lassen, ob aus dem Wachs Ihrer Taufkerzen eine persönliche Hochzeitskerze entstehen kann. So bekommen die Erinnerungsstücke eine neue Aufgabe: Sie begleiten Sie aus Ihrer Kindheit in Ihre Ehe. Ob sich Ihre Kerzen dafür eignen, besprechen wir anhand der vorhandenen Kerzen mit Ihnen.

Wie können wir die Erinnerungen an unsere Taufe mit in unsere Ehe nehmen?

Wenn das Wachs Ihrer Taufkerzen Teil Ihrer Hochzeitskerze wird, nehmen Sie etwas aus diesem frühen Abschnitt Ihres Lebens mit. Die ursprünglichen Kerzen verändern ihre Form, doch ihr Material wird für ein neues gemeinsames Erinnerungsstück verwendet. Die Bedeutung, die Sie damit verbinden, bestimmen Sie selbst.

Können wir die Taufkerzen, die unsere Eltern für uns aufgehoben haben, bei unserer Hochzeit einbeziehen?

Ja, daraus kann eine sehr persönliche Idee entstehen. Ihre Eltern haben zwei Kerzen aus Ihrer Kindheit bewahrt; Sie lassen daraus eine gemeinsame Hochzeitskerze fertigen. Damit verbindet die neue Kerze die Erinnerung an Ihre Herkunftsfamilien mit dem Anfang Ihrer eigenen gemeinsamen Familie.

Wie finden wir eine Hochzeitskerze, die schon vor unserem Kennenlernen eine Geschichte hat?

Vielleicht besitzen Sie diese Geschichte bereits in Form Ihrer Taufkerzen. Beide Kerzen waren lange vor Ihrem ersten Treffen Teil Ihres Lebens. Wenn ihr Wachs zu einer neuen Hochzeitskerze verarbeitet werden kann, beginnt deren Geschichte bereits bei Ihren beiden Taufen.

Was macht unsere Hochzeitskerze persönlicher als nur unsere Namen und das Hochzeitsdatum?

Namen, Datum und Motive machen die Gestaltung persönlich. Wachs aus Ihren eigenen Taufkerzen gibt der Kerze zusätzlich eine Bedeutung, die im Inneren steckt. Ihre Hochzeitskerze trägt dann nicht nur Ihre Namen, sondern besteht aus Material zweier Erinnerungsstücke, die Sie seit Ihrer Kindheit begleitet haben.

Können wir aus unseren Taufkerzen ein gemeinsames Symbol für unsere Ehe entstehen lassen?

Genau darin liegt die Idee dieser besonderen Hochzeitskerze. Aus zwei einzelnen Kerzen entsteht durch gemeinsames Einschmelzen und neues Gießen ein Kerzenkörper. Für Sie kann er ausdrücken, dass Sie beide Ihre eigene Geschichte mitbringen und daraus etwas Gemeinsames entstehen lassen.

Was geschieht mit den Namen und Verzierungen auf unseren alten Taufkerzen?

Beim Einschmelzen bleibt die ursprüngliche Gestaltung nicht in ihrer bisherigen Form erhalten. Wie Ihre Kerzen vorbereitet werden müssen, schauen wir uns vorab an. Der neu gegossene Kerzenkörper wird anschließend individuell als Hochzeitskerze gestaltet, beispielsweise mit Ihren Namen, Ihrem Hochzeitsdatum und passenden Symbolen.

Sollten wir unsere Taufkerzen vor dem Einschmelzen noch einmal fotografieren?

Wenn Ihnen die ursprüngliche Form, Beschriftung und Verzierung wichtig sind, sind Erinnerungsfotos eine schöne Ergänzung. Denn nach dem Einschmelzen gibt es die beiden Kerzen in ihrer bisherigen Form nicht mehr. Mit Fotos können Sie später zeigen, welche zwei Erinnerungsstücke zum Ausgangspunkt Ihrer gemeinsamen Hochzeitskerze wurden.

Können wir unsere Taufkerzen auch verwenden lassen, wenn sie unterschiedlich groß sind?

Unterschiedliche Größen allein beantworten noch nicht, ob die Kerzen gemeinsam verarbeitet werden können. Auch Wachsmischungen und Zustand müssen berücksichtigt werden. Bringen Sie beide Kerzen mit oder schicken Sie zunächst Fotos und Angaben dazu. Dann können wir die Möglichkeiten für Ihre gemeinsame Hochzeitskerze besprechen.

Was sollten wir beachten, wenn eine unserer Taufkerzen bereits angebrannt ist?

Zeigen Sie uns beide Kerzen in ihrem aktuellen Zustand. Eine bereits verwendete Kerze muss individuell beurteilt werden; entscheidend sind unter anderem das vorhandene Material und dessen Zustand. Anschließend lässt sich besprechen, ob und wie das Wachs beider Taufkerzen für eine neue Hochzeitskerze genutzt werden kann.

Wie können wir die Bedeutung unserer gesegneten Taufkerzen bewahren?

Indem Sie bewusst entscheiden, welche Rolle diese Erinnerungsstücke in Ihrem gemeinsamen Leben spielen sollen. Eine Hochzeitskerze aus ihrem Wachs kann die Erinnerung an Ihre Taufe, Ihre Familien und Ihre bisherigen Lebenswege aufnehmen. Damit ist keine Aussage verbunden, dass ein Segen beim Einschmelzen automatisch übertragen wird; im Mittelpunkt steht Ihre persönliche Beziehung zu den Kerzen.

Wie können wir unseren Gästen erklären, warum unsere Hochzeitskerze so besonders ist?

Sie können erzählen, dass die neue Kerze aus dem Wachs Ihrer beiden Taufkerzen gefertigt wurde. Zwei Kerzen standen am Anfang Ihrer getrennten Lebenswege, eine gemeinsame Kerze begleitet nun Ihre Hochzeit. Diese Geschichte lässt sich beispielsweise in wenigen Sätzen während der Feier oder im Begleitheft erzählen.

Wie früh sollten wir die Idee mit unseren Taufkerzen vor der Hochzeit besprechen?

Nehmen Sie Kontakt auf, sobald Sie sich eine solche Hochzeitskerze wünschen. Vor der Anfertigung müssen die vorhandenen Kerzen geprüft und die Gestaltung sowie der zeitliche Ablauf abgestimmt werden. Nennen Sie uns dabei Ihr Hochzeitsdatum, damit wir besprechen können, ob die Umsetzung bis zu Ihrem Termin möglich ist.

Wie können wir unsere gemeinsame Hochzeitskerze planen, wenn wir nicht in der Nähe von Lüdinghausen wohnen?

Nehmen Sie zunächst online Kontakt mit der LH-Kerzenmanufaktur auf und schicken Sie Fotos sowie Informationen zu Ihren beiden Taufkerzen. Teilen Sie uns auch Ihr Hochzeitsdatum und Ihre Gestaltungswünsche mit. Gemeinsam besprechen wir die nächsten Schritte und prüfen, wie aus Ihren zwei Erinnerungsstücken eine persönliche Hochzeitskerze werden kann.